Ikigai stammt von der japanischen Insel Okinawa, die als eine der Blue Zones der Welt bekannt ist, in denen Menschen am längsten und gesündesten leben.
Laut der japanischen Kultur hat jeder ein Ikigai, auch wenn er es noch nicht entdeckt hat.
Das Konzept des Ikigai betont die Bedeutung, Gleichgewicht und Harmonie in vier zentralen Elementen zu finden: was man liebt, worin man gut ist, was die Welt braucht und wofür man bezahlt werden kann.
Leidenschaft steht für das, was man liebt und gerne tut, Aktivitäten, bei denen man die Zeit vergisst und die das Herz höher schlagen lassen.
Mission bezieht sich auf das, was die Welt braucht, den sinnvollen Beitrag, den man für die Gesellschaft oder das Gemeinwohl leisten kann.
Berufung steht für das, worin man gut ist, die Fähigkeiten, Talente und Kompetenzen, die eingesetzt werden können.
Beruf bezeichnet das, wofür man bezahlt werden kann, den praktischen Aspekt, aus Leidenschaften und Fähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Ikigai bietet einen ganzheitlichen Ansatz fürs Leben und ermutigt dazu, die Verknüpfungen verschiedener Bereiche zu betrachten, anstatt sich ausschließlich auf einen Bereich zu konzentrieren.
Es hilft, Entscheidungen zu priorisieren und Chancen zu erkennen, die mit den eigenen Werten und Zielen im Einklang stehen.
Ikigai fördert einen ausgewogenen und nachhaltigen Lebensstil, da es dazu anregt, Erfüllung in allen Lebensbereichen zu suchen, nicht nur im beruflichen Erfolg.
Ikigai wird oft als Schnittmenge von vier Kreisen dargestellt: was man liebt, worin man gut ist, was die Welt braucht und wofür man bezahlt werden kann.
Das Konzept gewann außerhalb Japans an Popularität als Ansatz, Sinn und Leidenschaft im Leben zu finden.
Viele erfolgreiche Menschen schreiben Ikigai als treibende Kraft hinter ihren Erfolgen und ihrer Erfüllung zu.